Mein Auftritt heute in BERLIN

So sehr ich auch davon profitiere und dankbar bin, dass vielerorts in Deutschland stillgelegte Fabriken und Lagerhallen in Kulturhäuser umfunktioniert wurden – “ADMIRALSPALAST” klingt einfach besser als “Alte Schuhfabrik”, “Schlachthof” oder “Kulturmolkerei”.

GERA (und ein wenig Wiesbaden)

Selbst auf die Gefahr hin, extrem schlechte Laune zu verbreiten, muss ich allen, die vorhatten, am Freitag zu meinem Auftritt nach Gera zu kommen (und das dürfte meinen Berechnungen zufolge die gesamte Weltbevölkerung sein) mitteilen, dass dieses grandiose Ereignis leider (vorerst) nicht stattfinden wird. Denn genau gerade eben zerbrach im “HAUS DER PIONIERE” eine Ampulle mit Pest. Nun ist ganz Gera unter Quarantäne gestellt und wird erst wieder geöffnet, wenn alle tot sind. Und auch erst dann kann ich sagen, wann mein Auftritt nachgeholt wird. Apropos nachholen: Der durch einen Vulkanausbruch vereitelte Wiesbaden-Termin ist nun für den 04.02.2011 bestätigt worden.

Wiesbaden

Wie ich soeben erfahren habe, fällt mein für morgen, den 7. Oktober geplanter Auftritt in Wiesbaden aus. Grund hierfür ist ein Vulkanausbruch genau vor der Eingangstür des Kulturpalastes. Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Eruption bald wieder abklingen sollte, so dass mein Auftritt im Februar 2011 nachgeholt werden kann. Schon gekaufte Karten verfallen natürlich, damit ich mehr Geld bekomme.

Oktober

Mir ist durchaus bewusst, dass dich im Moment andere Fragen beschäftigen. Dennoch möchte ich dich darüber informieren, dass ich im Oktober … Nein, ich beginne anders: Wenn du die Fragen, die dich im Moment beschäftigen, von mir persönlich beantwortet haben willst, komm mich doch einfach besuchen! Natürlich meine ich nicht meine Villa in Berlin Friedrichshagen, Kurze Straße 563. Diese Anschrift ist geheim, damit nicht jeder Dödel angekleckert kommt. Nein, ich komme zu DIR! Im Oktober bin ich nämlich noch einmal mit meinem interaktiven Ein-Mann-Playback-Musik-Theater „Das noch neuere Testament“ unterwegs. Du wohnst doch in Wiesbaden, oder? Nein? Fürth? Schrobenhausen? München? Gera? Halle? Magdeburg? Greifswald? Mainz? Oder doch Berlin? Falls du es noch nicht gesehen hast, ist dies quasi deine letzte Chance. Und falls du es doch schon gesehen hast, schau es dir noch mal an! Denn erstens habe ich neue Szenen eingebaut (Director’s Cut sozusagen), und zweitens ist das menschliche Gehirn ohnehin nicht dazu geeignet, die Kunst des Alf Ator beim ersten Mal umfassend zu begreifen. Schau HIER Alles klar? Und denk jetzt nicht, ich schreibe das alles nur, weil ich Angst hätte, dass am Ende niemand kommt und ich arm sterbe. Pah! Ich hab das überhaupt nicht nötig, hier irgendwen anzubetteln! Wer bin ich denn?! Wer bist DU denn?! Bleib doch zu Hause vor der Glotze! Du elender egoistischer Geizkragen! ICH HASSE DICH! Sorry, du, ich hab das nicht so gemeint. Jedenfalls nicht ganz so. Wie auch immer, die näheren Daten findest du HIER Okay, ich hätte es auch lieber, wenn da jetzt Paris, Barcelona, London oder New York stehen würde. Oder Helsinki, Madrid, Wien, Moskau, Buenos Aires, Tokio, Sydney, Hong Kong, Bangkok, Stockholm, Monaco, Baghdad … Okay, Baghdad lieber nicht. Oder doch? Warum eigentlich nicht? Wohnst du zufällig in Baghdad? Kennst du da einen repräsentativen Club? Kannst du mir den Kontakt besorgen? Danke.

Loch

Diese Überschrift soll nicht irgendeine Depression andeuten, in die ich versinken würde. Eher das Gegenteil ist der Fall. Mein Open-Air-Auftritt in Berlin-Friedrichshagen war gekennzeichnet von gutem Wetter, tobenden Menschenmassen, einer Milliarde Euro Gage und unzähligen leicht bekleideten Hormonbomben, die mir das anschließende Reinfeiern in meine 44 versüßt haben. Nun werde ich eine kurze Weltreise unternehmen, damit nicht nur die deutschen Frauen in den Genuss … ist das jetzt doof? mittlerweile ermüdend? langweilig? Na und? Was glotzt du denn auch auf diese Seite, hä? Pass ma uff, du klugscheißendes Arschloch: Ähm … Apropos Arschloch, bzw. Loch: das war der Grund für die Überschrift.

Ähm …

Soll ich mich freuen oder ärgern: Ich wollte gerade für meine Heimspiel-Theater-Performance am Samstag neue ALF-ATOR-Bücher beim Verlag bestellen – und die ganze erste Auflage ist AUSVERKAUFT!
Okay, ich frage anders: Bin ich ein Angeber?
Oder noch anders: Reicht diese widerliche Anbiederung aus, damit ihr alle kommt?
Oder noch anders: Nerve ich?

Ein Fuß wäscht den anderen

Gerade habe ich einen kleinen Pakt geschlossen. Meine Kumpels Zeus und Petrus, welche sich beide seit langem nebenberuflich auf dem Gebiet des Wetters zu profilieren versuchen, hatten keine Karten mehr für die Deutschlandpremiere von “Predators” bekommen. Weil ich aber eine kleine Nebenrolle in diesem Streifen habe (der Wald) konnte ich sie auf die Gästeliste setzen. Im Gegenzug werden sie am 31.07.2010 den Luftraum über Friedrichshagen für Wolken sperren, damit mein grandioses interaktives Ein-Mann-Playback-Theaterstück “Das noch neuere Testament”, welches an diesem Tag auf der gigantischen Freilichtbühne Friedrichshagen stattfindet, nicht Opfer eines terroristischen Regenanschlages wird. Ich weiß, es gibt auch friedliche Wolken, die es natürlich gar nicht gern sehen, wenn man sie in eine Schublade steckt mit diesen tiefgrauen Fieslingen, bei denen die Tropfen sehr locker sitzen. Aber wenn es um unsere Sicherheit geht, müssen wir wachsam sein und dürfen uns nicht durch sentimentales Geschwafel beirren lassen! Unzählige Beispiele belegen, wie schnell aus einer kleinen, niedlichen, weißen Schäfchenwolke ein unbarmherziges Gewitter-Monster werden kann. Ich sag euch, die Typen sind doch alle gleich! Allet eene Soße! Kennste een, kennste alle! So wat wollen wa hier nicht! WOLKEN RAUS! WOLKEN RAUES!

Diese und nächste Woche

Eben bekam ich einen Brief von mir selbst. Ich hatte ihn in der Zukunft geschrieben und in der Vergangenheit abgeschickt. Der Grund dafür war eine katastrophale Weltsituation in 10 Jahren (Kriege, Hungersnöte, Seuchen etc.), verursacht durch mich (unbeabsichtigt!). Genau genommen habe ich nur etwas unterlassen, was diese Katastrophen hätte verhindern können. Wäre nämlich Stanislaw James Hoorgenvaars Präsident geworden, und nicht Abdul Mbomo Grünberg, sähe die Zukunft anders aus. Doch Hoorgenvaars fällt morgen in Bayreuth einem Taschendieb zum Opfer, und Grünberg wird in einer Woche bei Köln von einem kosmischen Blitz getroffen und besitzt fortan Superkräfte. Doch ich könnte das verhindern. Wenn ich nämlich bekanntgebe, dass am 24.06.2010 ab 21:30 im Kölner CINEDOM die Deutschlandpremiere der ersten Folgen von METALOCALYPSE stattfindet (einer amerikanischen Zeichentrickserie, deren deutschsprachige Fassung unter anderem MEINE STIMME enthält), geht Grünberg nämlich dort hin, und der Blitz trifft nur einen Hasen.
Und wenn ich weiterhin bekanntgebe, dass ich morgen, also am 17.06.2010 im Glashaus Bayreuth mein Theaterstück “Das noch neuere Testament” aufführe, werden die Straßen verstopft sein, und Hoorgenvaars gerät 10 Minuten später in die dunkle Seitengasse, wenn der Taschendieb schon fort ist. Mein Auftritt übermorgen im Alten Gasometer Zwickau hat zwar keine Auswirkung auf das Weltgeschehen, aber wenn ich schon mal dabei bin …

Dresden

Da “Dresden” mit “-en” aufhört, könnte es auch ein Verb sein. Also “dresden”. Das hätte Vorteile, denn dann bräuchte ich jetzt nicht so viel zu schreiben. Statt “Heute werde ich in Dresden sein” nur: “Heute werde ich dresden.” Sicherlich könnte manch einer etwas unanständiges vermuten. Ist ja meist so, wenn die Leute was nicht verstehen. Dann denken die immer gleich, es wäre was verbotenes: “Ey, du, ich werde die Olle heute mal so richtig durchdresden!” oder: “Ich will nur dresden, dresden, dresden, dresden!” oder: “Wie lange habe ich eigentlich nicht mehr gedresdet?” Aber glücklicherweise habe ich auch gleich die Auflösung, was es bedeutet, zu dresden: SCHAUT HIER!

Alternative zum Ticketkauf 2

Ein sehr altes Gedicht, das ich Anfang dieses Jahrtausends im Knorkator-Buch “Des Wurzels Zweig” veröffentlichte, HIER einmal auf spezielle Weise dargeboten.