Extra-Performance in Berlin

Folgendes Problem: Ich habe eine kleine Meinungsverschiedenheit mit meinem Manager. Es geht um mein Theaterstück “Das noch neuere Testament”. Nun ja, einig sind wir uns insofern, dass all die Milliarden Individuen, die Ende Januar ins Berliner BKA-Theater nicht mehr reinkamen, eine zweite Chance bekommen sollten. NUR: Er findet, dass es eine gute Idee wäre, es

am 25. Februar im FRANNZ

nochmal zu machen. Und ich sage zu ihm: “Ey sachma, das ist doch schon in 2 Wochen! Wie willst du in so kurzer Zeit die Bude vollkriegen?” Und er darauf: “Mach dir keine Sorgen, Alter, wir kriegen das schon geregelt. Ick bin Profi, verstehste?” Und dann habe ich mit ihm um ne Kiste Bier gewettet, dass er das nicht schafft. So, und weil ich natürlich keine Lust habe, ihm diese Kiste Bier zu geben, bitte ich Euch, auf keinen Fall 

am Donnerstag, dem 25. Februar um 20:00 im FRANNZ, Schönhauser Allee 36, 10435 BERLIN

zu erscheinen. Ehrlich, das ist gar nicht so toll! Ihr verpasst NICHTS! Glaubt diesen Spinnern kein Wort, die behaupten, in meiner Performance gewesen zu sein, und dass das alles 

absolut phänomenal und einmalig 

gewesen sein soll, dass ich sowohl als Schauspieler, Sänger, Multiinstrumentalist, Dirigent, Tänzer, als auch in der Funktion des Magiers, Hypnotiseurs, Malers und Erfinders

in bisher ungeahnter Perfektion und Souveränität 

glänzte, dass ich den Massen

ein Feuerwerk aus Anmut und Leidenschaft

entgegenschmetterte, welches sie garantiert bis an ihr Lebensende im Gedächtnis behalten werden. Alles Quatsch. Blödsinn! Langweilig! BITTE! Spart euch die 10 €! Klickt NICHT 

HIER 

um an Karten ranzukommen! Ich will dem Typen keinen Kasten Bier geben müssen! Also: Wehe, 

wir sehen uns … 

Euer ALF 

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Twartchezeasma

Der Text, den ich eben verfasst habe, war scheiße. Ein besserer fällt mir jetzt auch nicht ein. Also nur kurz: Die vergangenen 5 Auftritte sollten ausreichen, um meiner Mutter klar zu machen, dass ihre Sorgen überflüssig sind.

Halbzeit

Die Überschrift ist nicht ganz korrekt. Sie wäre es genau genommen nur dann, wenn ich diese Zeilen gestern Abend in der Pause meines Programms geschrieben hätte. Meine derzeitige Weltreise umfasst nämlich 5 Auftritte, und somit ist in der Mitte des 3. Stückes Halbzeit. Aber selbst in diesem Fall träfe es nur für mich zu. Du aber – der Mensch am anderen Ende der Leitung – schaust ja nicht unbedingt zu diesem Zeitpunkt auf meinen Eintrag. Sondern JETZT! Und JETZT ist vielleicht schon einen ganzen Tag später! Oder zwei? Oder drei? Vielleicht ist JETZT meine ganze Tour schon Vergangenheit? Vielleicht bin ich JETZT schon tot? Gerade merke ich, dass sich das Wort “JETZT” als Überschrift viel besser eignen würde. Oder? Hm … Dann müsste ich aber auch den ersten Satz ändern. Und alle darauf folgenden auch. Und dann ginge es plötzlich gar nicht mehr um das Wort “Jetzt”. Also lasse ich die Überschrift, wie sie ist. Halbzeit. Mitte der Tour. Der mittlere Auftritt. Der dritte von fünf. Wo? in Wörgl. Wie bitte? WÖRGL! Das ist ein kleines Örtchen in Tirol. Das “KOMMA” (der Club, wo ich auftrat, heißt so, weil er in der “Kommerzialrat – Martin – Pichler – Straße” steht. Was gibt es sonst noch? Nun, rings herum Berge wie aus einem Heimatfilm, und gleich geht es ab nach Deggendorf (Bayern). Na dann …

Ensch Burt

Nachdem ich nun 2 Tage lang eine kleine Gemeinde namens “Berlin” mit meinem Krempel nerven durfte, wende ich mich jetzt für den Rest des Monats wieder größeren Metropolen zu. Jena O.D. (Of Death) und Passau D.G. (Des Grauens) stellen dabei eine moderate (lediglich die Größe, nicht jedoch die Bedeutung betreffende) Zwischenstufe dar. Doch dann folgen die grandiosen Donnerschläge WÖRGL und DEGGENDORF. Ersteres – bekannt als Österreichs Schmelztigel der Internationalen Avantgarde – wird mir, falls ich nicht versage, die Türen zu ewigem Ruhm öffnen. Einen Tag später hoffe ich, meinen Namen in den berühmten Deggendorfer “Walk of Fame” einbrennen zu können – gleich neben Ikonen wie Lutz Kopinski und Gisela Stuckrath. Den Abschluss bildet dann wieder ein Nest namens … ähm … wie hieß das denn noch gleich … Fritzfurt am Dain? Jörgfurt am Sain?  Horstfurt am Oier? Berndfurt am Unser? Wie auch immer. Und dann sind Ferien.

Es ist soweit

Heute Abend kommt die Stunde der Wahrheit! 

Die Doppelstunde der Wahrheit!

Die Mutter aller Doppelstunden der Wahrheit!

Die Mutter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death!

Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death!

Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death hoch 2! 

Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death mal die Anzahl aller Atome im Universum hoch 2!

(Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death mal die Anzahl aller Atome im Universum) hoch 2, was sich zwar genauso anhört, wie das davor, welches aber – weil zunächst noch ohne Klammern – lediglich alle Atome ins Quadrat setzte, letzteres jedoch den ganzen Kladdaradatsch, also das Produkt aus allen Müttern mit allen Atomen nochmal mit sich selbst multiplizierte! 

(Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death mal die Anzahl aller Atome im Universum) hoch (Die Summe sämtlicher Mütter aller Doppelstunden der Wahrheit of Death mal die Anzahl aller Atome im Universum)!

Auszug aus einem GCN-Artikel (Galaxy Culture News)

Oft kommt es nicht vor, dass die kleine Erde mit ihren lustigen Kohlenwasserstoffen im Mittelpunkt unseres öffentlichen Interesses steht. Doch WENN dies geschieht, dann hat es fast immer mit unserem lieben ALF ATOR zu tun. Und auch nächste Woche, am Samstag dem 23.01.2010 ist es wieder so weit: Unsere Langstreckensensoren sind in Stellung, um von 20:00 bis 22:00 den besten Blick auf das BKA-Theater in Berlin (Europa) zu haben, wo ALF ATOR sein neues, umwerfendes, lang erwartetes, erneut alle Grenzen der Logik sprengendes Ein-Mann-Theaterstück an den Gehirnen seiner Artgenossen vorbei uraufführen wird: “Das Noch Neuere Testament”. ALF ATOR – in der restlichen Milchstraße besser bekannt als “Goal of DNA” – wird sich wohl wieder einmal einen Jux draus machen, unsere Sicherheitsbehörden mit der Gefährdung der eigenen Tarnung zu erschrecken. Doch höchstwahrscheinlich werden auch diesmal die Menschen selbst kaum etwas davon mitbekommen, und all die ängstlich in Stellung gebrachten Planetenkiller werden wieder einmal unverrichteter Dinge abziehen können. Wir müssen uns also fragen, ob so etwas überhaupt noch unter dem Begriff Provokation laufen darf. Aber wer weiß? Vielleicht geschieht ja diesmal die vielfach heraufbeschworene “Last Performance on Earth”. Also: Fernseher einschalten!

Blasen

Dieser Eintrag bezieht sich auf ein paar Aspekte meiner kürzlichen Aushilfe bei einer Band, die mit “R” beginnt. Nein, obwohl es die Überschrift suggerieren könnte, sind es keine erotischen Backstage-Erfahrungen. Vielmehr geht es um die Bühnenshow bzw. deren Auswirkungen. Der Job dort erinnerte manchmal an den eines Soldaten im Einsatz: Überall Feuer und Explosionen, und trotzdem muss man sehr konzentriert irgendwelche hochwertige Technik bedienen. Mir ist da folgendes aufgefallen: Wenn bei einigen Songs so richtig aus allen Rohren gefeuert wurde, war es zeitweise so heiß, dass es durch meine Anglergummistiefel hindurch auf meiner zarten Haut richtig heiß wurde. Ja, nach 3 Konzerten waren sogar rote Flecken geblieben, die vielleicht auch zu Blasen (deshalb die Überschrift) mutiert wären, wenn ich sie nicht sorgfältig mit Babypopocreme behandelt hätte. Inzwischen ist nix mehr zu sehen. Aber eines gibt mir doch zu denken: Ich stand etwa 5 Meter von den Flammenwerfern entfernt und krümmte mich bei jedem Feuerstrahl schutzsuchend zur Seite. Doch Sänger Till und die beiden Gitarristen hatten diese Glutbälle einen Meter vor der Fresse und agierten weiter, als wäre da nichts! Ich glaube, ins Solarium müssen sie nicht mehr. Unterm Strich bleibt folgende Erkenntnis: Man kann deren Einkommen mit Fug und Recht als Schmerzensgeld bezeichnen. Hut ab! 

alffeuerbühne

Transport

In wenigen Stunden werde ich das Universum ins nächste Jahr schieben. Inzwischen ärgere ich mich ein wenig, dass ich ihm keine Räder angebaut habe.

24.12.2009

Ein kurzer REPORT

Fasching

So richtig zum Vorzeigen eignet sich das Foto aber irgendwie auch nicht, oder? 

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