Biografien

1)

ALF ATOR wurde am 31. Juli oder am 1. August 1966 in Schwerin geboren. Schon sehr früh fiel allen auf, was für ein hübsches Kind er war. Im Jahre 1972 wurde ein Ganzkörperportrait von ihm auf eine Goldplatte graviert und mit der Raumsonde Pioneer 10 in den interstellaren Raum geschickt.
Mit dem Erreichen der Volljährigkeit rasierte er aus Protest seine vordere Kopfhälfte kahl. Doch anstatt – wie er gehofft hatte – von nun an nicht mehr auf seine Schönheit reduziert zu werden, feierte man ihn fortan als Prototypen des Menschen, den nichts (aber auch gar nichts) entstellen kann.
Erst als er mit der Band Knorkator die Hässlichkeit und alles Abartige zum Kunstgegenstand machte, konzentrierte sich der Blick der Öffentlichkeit mehr und mehr auf sein Privatleben. Seit 2001 wohnt er zurückgezogen auf der Spitze des Berliner Fernsehturms.

2)

ALF ATOR wurde vor sehr langer Zeit im hohen Norden geboren. Als Sohn eines Bildhauers und einer Musiklehrerin wuchs er in einem idyllischen Dörfchen an einem See auf. Abgeschirmt von den Einflüssen des weltlichen Tagesgeschehens gab er sich den schönen Künsten hin. Er besuchte die Malschule “Juri Gagarin”, lernte am Konservatorium “Ernst Thälmann” Klavier und Tonsatz, war Mitglied im Jugendtheater “Erich Honecker” und im Poetenclub “Walter Ulbricht”.
Mit 20 Jahren siedelte er nach Berlin über, wo er infolge der gnadenlosen Konfrontation mit der Realität zusammenbrach. Es dauerte 10 Jahre, bis er wieder begann, seine Umwelt künstlerisch zu reflektieren. Seitdem kennt man ihn als Pianisten, Komponisten und Gott von Knorkator, sowie als Maler und Buchautor. Außerdem wirkt er ehrenamtlich als freischaffender Philosoph.

3)

ALF ATOR wurde im 20. Jahrhundert auf der Erde geboren. Er wuchs irgenwie auf, wurschtelte sich mit allem möglichen durchs Leben und begann erst vor wenigen Augenblicken, seine Memoiren zu schreiben.

4)

ALF ATOR wurde am 11. September 2001 in einem New Yorker Büro geboren.